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Günstiger, lokal erzeugter Strom für unsere Mieter

Ausgabe Nr. 119 |

Perspektive von oben auf Dächer mit Photovoltaik
Anja Ritschel, Constantin Heinze und Florian Schnipkoweit eröffnen die Solarstromversorgung aus Photovoltaik.

Von links: Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und Aufsichtsratsvorsitzende der enercity AG, Constantin Heinze, Vorstands- vorsitzender der WGH-Herrenhausen, und Florian Schnipkoweit, Geschäftsführer der Marcley GmbH, eröffnen am Lilli-Friedemann-Ring symbolisch die neue Solarstromversorgung aus Photovoltaik.

Ladesäule

Die Ladeinfrastruktur wird von der WGH-Herrenhausen stetig ausgebaut, wie hier im Bussiliatweg in Herrenhausen.

Photovoltaikanlage am Königsworther Platz

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Verwaltungsgebäudes versorgt den kompletten WGH-Fuhrpark am Königsworther Platz mit Strom.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft: Photovoltaik bei der WGH-Herrenhausen

Mit der Installation von Photovoltaikanlagen leisten wir direkt vor Ort und im Alltag unserer Mieter einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. 

Photovoltaik ist eine nachhaltige, umweltfreundliche und wirtschaftliche Möglichkeit, sauberen Strom zu erzeugen und den Bedarf an Fremdenergie deutlich zu reduzieren.

Der Solarstrom aus unseren Anlagen kann nicht nur für das Gebäude selbst, etwa für die Beleuchtung im Treppenhaus oder den Betrieb von Wärmepumpen genutzt werden, sondern auch anteilig den Wohnungen zur Verfügung stehen. 

In Kooperation mit dem hannoverschen Unternehmen MARCLEY bieten wir unseren Mietern die Möglichkeit, von der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) zu profitieren und umweltfreundlichen Solarstrom zu nutzen. Bei dem gewählten GGV-Modell wird der auf dem Dach erzeugte Solarstrom direkt vor Ort genutzt und ergänzend zum bestehenden Stromvertrag bezogen. 

Die WGH-Herrenhausen betreibt derzeit insgesamt 23 Photovoltaikanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 340 kWp. Damit setzen wir unseren Weg zur Klimaneutralität konsequent fort. Die Anlagen wurden auf verschiedenen Objekten unseres Bestandes installiert und können 217 Wohnungen mit lokal erzeugtem Solarstrom versorgen. Rund 70 Prozent der Haushalte haben sich bereits für den Solarstrom aus ihrer eigenen Wohnanlage entschieden.

Durch die Nutzung der Photovoltaikanlagen können jährlich etwa 111,7 Tonnen CO₂ in unseren Beständen eingespart werden. Das Projekt verbindet damit Klimaschutz und soziale Verantwortung – denn nachhaltige Energie wird direkt dort erzeugt, wo sie gebraucht wird.

„Wir haben uns bewusst für das GGV-Modell mit MARCLEY entschieden, weil es unsere Mieter flexibel teilhaben lässt – ohne Verpflichtungen oder Risiken. Gleichzeitig reduzieren wir den CO₂-Ausstoß in unseren Quartieren und schaffen ein attraktives Angebot für unsere Mieter“, so Katrin Oswald, Bereichsleiterin Technik der WGH-Herrenhausen.

Im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier wurde der Start der neuen Solarstromversorgung am Lilli-Friedemann-Ring gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Projektpartnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Hannover gefeiert.


Neue Ladeinfrastruktur im Bestand

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende und trägt dazu bei, CO₂-Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Mobilität im Alltag zu stärken. In unseren Neubauprojekten werden Mieterstellplätze seit vielen Jahren mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorgesehen. 
Neben Ladepunkten, die direkt einzelnen Stellplätzen zugeordnet sind, stellt die WGH-Herrenhausen in ihrem Bestand auch gemeinschaftlich nutzbare Lademöglichkeiten bereit. Schon seit 2002 werden hierfür mehrere Flächen genutzt. Ziel ist es, unseren Mietern eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihr E-Auto in der Nähe ihres Zuhauses zu laden. Aktuell befinden sich Lademöglichkeiten unter anderem in Herrenhausen, Seelze und Ledeburg.
Dazu stellen wir insgesamt 20 Parkflächen bereit und sind damit bewusst in Vorleistung gegangen, um nachhaltige Mobilitätsangebote in den Quartieren zu unterstützen. Die Errichtung und der Betrieb der Ladesäulen erfolgen durch enercity. Für die Nutzung und die Beantragung einer Ladekarte können sich unsere Mieter direkt an enercity wenden.   
Mieter senden bei Nutzungswunsch oder Fragen zum Vertrag, zu den Ladekarten und zu allen anderen Anliegen rund um die Ladestationen gerne eine E-Mail an ladestrom(at)enercity(dot)de

Klimafreundlich unterwegs – auch in unserer Verwaltung

Klimafreundliche Mobilität ist auch in unserer Verwaltung längst angekommen: Der Fuhrpark am Königsworther Platz fährt inzwischen rein elektrisch. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag dazu, unsere Arbeitsabläufe nachhaltiger zu gestalten und CO₂-Emissionen im Alltag zu reduzieren.
Geladen werden die Fahrzeuge direkt vor Ort. Die Ladesäulen sowie der Allgemeinstrom werden unter anderem mit Energie aus der Photovoltaikanlage versorgt, die Ende 2025 auf dem Dach der WGH-Herrenhausen errichtet wurde. So kann ein Teil des benötigten Stroms direkt dort erzeugt und genutzt werden, wo er gebraucht wird.
Auch bei den Handwerkerfahrzeugen ist die Umstellung bereits mitgedacht: Bei künftigen Neuanschaffungen werden auch diese Fahrzeuge schrittweise auf Elektroantrieb umgestellt.