Ratten in der Stadt sind ein wachsendes Problem
Das Leben in der Stadt bietet viele Vorteile: kurze Wege, gute Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig bringt das urbane Umfeld aber auch besondere Herausforderungen mit sich. Eine davon ist der Umgang mit Schädlingen, insbesondere mit Ratten.
Ein zentraler Auslöser für Rattenbefall ist ein Verhalten, das auf den ersten Blick harmlos und gut gemeint erscheint: das Füttern von Tieren im Außenbereich. Ob Brotkrumen für Vögel, Essensreste für streunende Katzen oder andere Nahrungsangebote. Was für die einen als Unterstützung gedacht ist, wird für Ratten zu einer verlässlichen und leicht zugänglichen Futterquelle. Bereits kleinste Mengen reichen aus, um die Tiere anzulocken. Finden sie regelmäßig Nahrung, bleiben sie und vermehren sich rasant.
Ratten sind Kulturfolger: Sie leben bevorzugt dort, wo Menschen sind, denn hier finden sie ideale Lebensbedingungen mit ausreichend Nahrung und Unterschlupf. Wohnanlagen bieten ihnen zahlreiche Versteckmöglichkeiten: dichte Bepflanzungen, Kellerzugänge und Müllplätze schaffen ideale Lebensräume in unmittelbarer Nähe zur Nahrungsquelle. So entsteht schnell ein Kreislauf aus Futterangebot, Ansiedlung und Ausbreitung.
Bitte tragen Sie aktiv dazu bei, dass unsere Müllplätze sauber und frei von Schädlingen bleiben. Eine konsequente Mülltrennung hilft, die vorhandenen Kapazitäten der Restmülltonnen optimal zu nutzen und unnötige Überfüllung zu vermeiden. Sperrige Abfälle sollten keinesfalls dauerhaft an den Müllplätzen abgestellt werden. Wenn Sie Sperrmüll bemerken oder selbst entsorgen möchten, beantragen Sie bitte eine Abholung. Privatpersonen können die Sperrmüllentsorgung kostenfrei über aha Abfallwirtschaft Region Hannover beauftragen.
Die Anmeldung erfolgt bequem online oder telefonisch:
www.aha-region.de / 0800 999 11 99
Warum Tierfütterung problematisch ist
- Ratten sind Allesfresser und äußerst anpassungsfähig. Offene oder unkontrollierte Futterquellen bieten ihnen ideale Bedingungen.
- Schnelle Vermehrung: Ein Rattenpaar kann pro Jahr mehrere hundert Nachkommen hervorbringen.
- Verlässliche Nahrungsquellen: Regelmäßiges Füttern anderer Tiere führt dazu, dass sich Ratten dauerhaft ansiedeln.
- Bereits kleine Mengen an Essensresten reichen aus, um eine Population zu etablieren.
So helfen Sie Rattenbefall zu vermeiden
- Keine Essensreste im Außenbereich hinterlassen
- Wildtiere und streunende Tiere nicht füttern
- saubere Müllentsorgung in den Mülltonnen
- Essensreste nicht in die Toilette oder den Ausguss
- Beobachtungen von Ratten melden
Unser Einsatz für ein sauberes Wohnumfeld
Als Wohnungsunternehmen tragen wir Verantwortung für die Sicherheit und Lebensqualität unserer Mieter. Deshalb investieren wir jährlich rund 70.000 Euro in die Schädlingsbekämpfung innerhalb unseres Bestandes mit rund 730 Objekten.Den größten Anteil nimmt dabei die Bekämpfung von Ratten ein.
Darüber hinaus – wenn auch deutlich seltener – kommt es zu Einsätzen bei Wespen- oder Hornissenbefall sowie bei Schädlingsproblemen in Wohnungen, beispielsweise durch Silberfische.
Trotz dieser erheblichen Investitionen bleibt die Mithilfe aller Bewohnerinnen und Bewohner entscheidend. Nur durch ein gemeinsames, verantwortungsbewusstes Verhalten lassen sich Schädlingsprobleme dauerhaft vermeiden und eindämmen.
Achten Sie bitte auf eine saubere Müllentsorgung und vermeiden Sie offene Nahrungsquellen. Bitte entsorgen Sie Essensreste nicht über die Toilette oder den Ausguss. Speisereste gelangen sonst in die Kanalisation und bieten Ratten eine ideale Nahrungsquelle.
Melden Sie uns Auffälligkeiten frühzeitig über unseren Reparaturservice, damit wir rechtzeitig reagieren können:
per E-Mail an reparaturservice(at)wgh-herrenhausen(dot)de
telefonisch über 0511 27186-40 – oder in der WGH-MieterApp
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